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Rezeptfreie Medikamente richtig dosieren

Wenn Sie Beschwerden mit rezeptfreien Medikamenten lindern möchten, dann gibt es nicht die eine Dosierung für alle. Was bei der einen Person wirkt, ist bei einer anderen möglicherweise nicht stark genug oder zu stark. Das kann z. B. mit dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Ernährung, dem Alter, dem Geschlecht, dem Gewicht oder der Genetik zusammenhängen.

Wie können Sie nun rezeptfreie Medikamente richtig dosieren, um Beschwerden zu behandeln? Die erste Regel lautet: Lesen Sie zunächst immer die Packungsbeilage, um sich über die Dosierung zu informieren. Dort finden Sie auch Informationen, ob die Dosierung aufgrund des Alters oder bestehender Vorerkrankungen angepasst werden muss.

Wirklich! Lesen Sie sie! Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Rezeptfreie Medikamente dosieren

Die Dosierung sagt aus, welche Menge eines Arzneimittels Sie im Rahmen der Therapie einnehmen sollten. Die pharmazeutische Forschung verbringt viel Zeit, um zu untersuchen, wie ein Medikament dosiert werden muss, um Ursachen wirksam zu lindern. Ist die Dosis zu gering, hilft die Behandlung nicht, ist sie zu hoch, kann das Arzneimittel schädlich sein.

Seien Sie sich bewusst, dass verschiedene rezeptfreie Medikamente auch verschiedene Wirkstoffe enthalten können und damit unterschiedlich dosiert werden müssen. Wenn Sie unsicher sind, welche Dosis die richtige für Sie ist, sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker darüber. Diese berücksichtigen bei ihrer Empfehlung neben Geschlecht, Alter und Körpergröße viele weitere Faktoren. Erwähnen Sie deshalb alle Krankheiten und Allergien, die Sie haben, sowie alle Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen. All diese Elemente können Einfluss darauf haben, welches Medikament Sie benötigen, welche Dosierung notwendig ist und wie Sie es einnehmen. Befolgen Sie immer die Anweisungen Ihres Arztes!

Schmerzmittel beispielsweise sollten zunächst immer in der niedrigsten Dosis und für eine möglichst kurze Dauer eingenommen werden. Wenn Sie ein rezeptfreies Medikament gemäß der Anwendungshinweise angewendet haben und Ihre Schmerzen sich nach einigen Tagen nicht bessern oder schlimmer werden, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Fehlgebrauch und Überdosierung

Außer der Einzeldosis kann auch die Einnahmehäufigkeit oder der Zeitpunkt der Einnahme einen Einfluss auf die Wirkung und Verträglichkeit des rezeptfreien Medikaments haben.

Einfach gesagt: Zu viel Arzneimittelwirkstoff auf einmal, zu oft, zum falschen Zeitpunkt oder über einen zu langen Zeitraum eingenommen, kann Ihnen schaden.  Halten Sie sich immer an die Angaben in der Packungsbeilage oder die Empfehlungen von Arzt oder Apotheker.

Wenn das rezeptfreie Medikament z. B. als Tablette verabreicht wird, zerkleinern oder teilen Sie es nicht, wenn Ihr Arzt oder Apotheker Ihnen dies nicht empfohlen hat. Wenn Sie ein topisches Arzneimittel anwenden, verwenden Sie nur die in der Packungsbeilage empfohlene Menge über den empfohlenen Zeitraum.

Verschiedene Medikamente können miteinander interagieren, d.h. es kann zu Wechselwirkungen kommen 

Wenn Ihnen empfohlen wurde, zwischen der Einnahme verschiedener Medikamente eine bestimmte Zeit zu warten, dann halten Sie sich unbedingt daran.

Auch Nahrungsmittel und Getränke sowie Nahrungsergänzungsmittel können einen Einfluss auf die Verstoffwechslung Ihrer Medikamente haben. Bitte lesen Sie daher auch sorgfältig die entsprechenden Informationen in der Packungsbeilage.

Auch sollten Sie darauf achten, ob Sie verschiedene Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff einnehmen oder anwenden, denn das erhöht das Risiko für eine versehentliche Überdosierung und damit das Risiko von Nebenwirkungen. Das kann z.B. passieren, wenn Sie orale Arzneimittel und gleichzeitig ein topisches Medikament mit dem gleichen Wirkstoff anwenden.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie zu viel von einem Medikament eingenommen oder angewendet haben, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Es ist nicht nur wichtig, den Rat des Arztes oder Apothekers einzuholen, sondern auch die Packungsbeilage der rezeptfreien Medikamente zu lesen.

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